Ins laufende und in die kommenden Jahre blickt das Management zuversichtlich. Zudem geht die Gesellschaft eine strategische Partnerschaft mitMicrosoftein. Konkret steigerteSoftwareOneden Umsatz in der Berichtsperiode um 0,6 Prozent respektive um 6,4 Prozent zu konstanten Wechselkursen auf 9,91 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Der Bruttogewinn nahm um 1,7 Prozent auf 729,6 Millionen Franken ab, zu konstanten Wechselkursen resultierte indes ein Plus von 4,4 Prozent. Das Management erachtet den Bruttogewinn als eine aussagekräftige Kennzahl für die Ertragskraft der Gruppe, da dieser Durchflusskosten vom Ertrag ausschliesst. Gemeint sind damit konkret die Kosten für den Erwerb von Software im Auftrag von Kunden sowie die Kosten für die Dienstleistungserbringung Dritter.

Beim Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) erreichteSoftwareOneeinen Wert von 223,1 Millionen Franken nach 224 Millionen im Vorjahr. Die entsprechende Marge kam somit bei 30,6 Prozent zu liegen nach 30,3 Prozent im Jahr 2019. Das selbstgesteckte mittelfristige Ziel (bis 2022) liegt bei einem Wert Richtung 35 Prozent.

Unter dem Strich erzielten die Stanser einen Reingewinn von 176,8 Millionen nach zuvor 125,0 Millionen. Pro Anteilsschein sollen die Aktionäre nun eine Dividende von 0,30 Franken (VJ 0,21 Fr.) erhalten. Mit den vorgelegten Resultaten hat die Gesellschaft bis auf den Umsatz und die Dividende die Konsenserwartungen verfehlt.

Ziele für 2021 definiert

Mit dem Erreichten gibt sich das Management zufrieden. Man habe "solide" Ergebnisse erzielt, heisst es weiter. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen ein verbessertes operatives Umfeld, wenn auch mit Unsicherheiten in Bezug auf Covid-19-Restriktionen. Erwartet wird für das laufende Jahr ein Bruttogewinnwachstum von über 10 Prozent zu konstanten Wechselkursen sowie eine bereinigte EBITDA-Marge von circa 30 Prozent. Ausserdem soll die Dividendenausschüttungsquote im Bereich von 30 bis 50 Prozent des bereinigten Jahresgewinns liegen.

Weiter gab die Gesellschaft bekannt, dass sie eine strategische Vereinbarung für Application Services undSAPon Azure mitMicrosoftgetroffen hat. SoftwareOne wird ihre Kapazitäten für Anwendungsservices undSAPon Azure durch die Anstellung und Schulung von bis zu 5'000 Spezialisten bis Ende 2023 ausbauen. Finanzielle Details wurden dazu keine gemacht.

(AWP)