09:10

DerSMIgewinnt 0,2 Prozent auf 10'223 Punkte.

Die belastenden Faktoren wie die steigende Zahl von Corona-Infektionen in vielen Ländern sowie die Unsicherheit wegen der US-Präsidentschaftswahlen stünden weiter im Raum. An der Börse laufe eine Art "Zweikampf zwischen Optimisten und Pessimisten", insgesamt scheine die Stimmung aber etwas angeschlagen.

Nestlé(+0,8 Prozent) profitieren von einer Hochstufung durchHSBCauf "Buy".Swatchziehen um 0,7 Prozent an, nachdemGoldman Sachsdas Kursziel für die Uhrenschmiede deutlich erhöht hat. Die Kurszielerhöhung erfolge aus Bewertungsgründen, hiess es in einem Kommentar.

Julius Bär(-0,9 Prozent) muss in einem Fall von verschollenen DDR-Vermögen nun definitiv 150 MillionenFrankenzahlen. Der Betrag ist durch Rückstellungen gedeckt. Das Geld will sich die Bank von derUBS(+0,6 Prozent) zurückholen.

Und am breiten Markt scheinen die Papiere desFlughafens Zürichmit plus 0,9 Prozent auf Erholungskurs zu schwenken. Die Papiere von reisenahen Dienstleistern, wie etwa auchDufry(-0,0 Prozent), hatten zuletzt stark unter neuen Corona-Beschränkungen gelitten.

Luftverkehr - Schnelltests - Die Hoffnung für Corona-geplagte Airlineshttps://t.co/yRHzGcq1UD pic.twitter.com/K5gOaVZGrq

— cash (@cashch)September 24, 2020

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08:15

Aktuelle Kursziel- und Ratingänderungen zu Schweizer Unternehmen:

Ascom : UBSerhöht Kursziel von 6,5 auf 12Franken , "Neutral"

Nestlé :HSBCerhöht Kursziel von 102 auf 132Franken , Ratingänderung von "Hold" auf "Buy"

Swatch :Goldman Sachserhöht Kursziel von 222 auf 244Franken , "Neutral"

Flughafen Zürich :BNP Paribasmit Kursziel 154Franken , neues Rating "Outperform"

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Aktuelle Beiträge von cash.ch:
«Viele Investoren haben Liquidität und warten auf einen Rückschlag»

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08:10

Der Swiss Market Index( SMI ) wird vorbörslich 0,5 Prozent höher geschätzt. Alle 20 Titel sind im Plus. Stark zulegen kann der RückversichererSwiss Re(+1,3 Prozent). Dieser gab bekannt, dass er die rechtliche Organisationsstruktur der Gruppe ändern wird. 

Versicherungsbranche -Swiss Reändert rechtliche Organisationsstruktur der Gruppehttps://t.co/ru1XxCDxSi pic.twitter.com/JlVvOzgIOx

— cash (@cashch)September 25, 2020

Der breite Markt gewinnt 0,4 Prozent. Obwohl dieBank Julius Bärden Rechtsstreit um verschollene DDR-Vermögen auch vor dem Bundesgericht verliert, stehen die Aktien 1,1 Prozent im Plus.

Banken -Julius Bärverliert im Streit um DDR-Vermögen auch vor Bundesgerichthttps://t.co/dAaudSd01L pic.twitter.com/qobjsUwk8e

— cash (@cashch)September 25, 2020

Zu den vorbörslichen Kursen geht eshier .

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07:45

Der weltgrösste Onlinehändler Amazon steigt stärker in den Markt für Sicherheitsprodukte ein. Das Angebot werde um eine Drohne für die Videoüberwachung von Innenräumen sowie eine Autoalarmanlage erweitert, teilte der US-Konzern mit.Teslaist der erste Autokonzern, dessen Wagen mit dem Autoalarm kompatibel sein sollen. Seit der Übernahme des Überwachungskamera-Startups Ring vor zwei Jahren für eine MilliardeDollarbautAmazonsein Sicherheitsportfolio aus, was Bürgerrechtler kritisieren.

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07:40

Der Eurohat sich am Freitag über der Marke von 1,16 US- Dollarstabilisiert. Nach deutlichen Verlusten an den Tagen zuvor kostete die Gemeinschaftswährung am Morgen 1,1665 US- Dollar .

Auch zum Frankenhat derEuroweiter angezogen. Er wird derzeit zu 1,0814 gehandelt, das ist ein halber Rappen mehr als am Vortag. DerDollarhat sich ebenfalls leicht verteuert auf zuletzt 0,9265Franken . DieSchweizerische Nationalbankhatte am Donnerstag betont, sie sei nach wie vor zu weitreichenden Interventionen bereit.

Der Wechselkurs desEurozumDollarist zurzeit stark durch die allgemeine Stimmung an den Finanzmärkten geprägt. Kommt Unsicherheit auf, etwa durch steigende Corona-Infektionen, wenden sich die Anleger oft der US-Währung zu. Sie gilt als Rückzugsort in unwägbaren Zeiten. Bessert sich die Stimmung an den Märkten so wie zuletzt, profitiert hingegen derEuro .

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07:30

Zum Abschluss der Börsenwoche wird der DaxBerechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Freitag höher starten. Am Donnerstag hatte 0,3 Prozent im Minus bei 12'606,57 Punkten geschlossen.

Hauptgesprächsthema auf dem Börsenparkett bleibt das Wiederaufflammen der Coronavirus-Pandemie. Investoren versuchen abzuschätzen, wie stark die in einigen Staaten wieder verschärften Restriktionen die Erholung der Weltwirtschaft abbremsen werden. Gleichzeitig erhält die Hoffnung auf zusätzliche US-Konjunkturhilfen neue Nahrung. Einem Abgeordneten zufolge arbeiten die Demokraten im US-Repräsentantenhaus an einem 2,2 BillionenDollarschweren Paket.

Konjunktur - MilliardenDollaran Hilfsgeldern für US-Wirtschaft noch ungenutzthttps://t.co/qVFgF6DhLx pic.twitter.com/Pk5wR7Enwt

— cash (@cashch)September 25, 2020

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06:15

Das US-Biotechunternehmen  Novavax hat nach eigener Auskunft eine Spätphasen-Studie für seinen Corona-Impfstoff gestartet. Daran sollen in den nächsten vier bis sechs Wochen bis zu 10'000 Probanden im Alter von 18 bis 84 Jahren teilnehmen. Die Entwicklung erfolgt in Kooperation mit der Impfstoff-Taskforce der britischen Regierung.Novavax -Aktien legten nach Bekanntgabe des Studienbeginns im nachbörslichen Handel um sechs Prozent zu.

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05:50

In Tokio stieg der 225 Werte umfassende Nikkei -Index 0,6 Prozent auf 23'231,35 Punkte. Die Börse in Shanghai rückte 0,2 Prozent vor.

Börsianern zufolge setzten Investoren darauf, dass die Regierungen mit neuen Konjunkturpaketen auf den Wirtschaftseinbruch infolge der Corona-Krise reagieren werden.

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05:45

Im fernöstlichen Devisenhandel tendierte derEuroetwas niedriger mit 1,1667Dollar . Zum Yen stieg die US-Währung geringfügig auf 105,48 Yen. Der SchweizerFrankennotierte zumEuromit 1,0814Frankenund zumDollarmit 0,9270Franken .

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00:00

Der Dow JonesIndustrial überwand im Handelsverlauf die Marke von 27'000 Punkten, fiel aber wieder merklich zurück und schloss mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 26'015,61 Zählern. Am Mittwoch hatte derDowum knapp 2 Prozent nachgegeben. Der marktbreiteS&P 500 stieg am Donnerstag um 0,3 Prozent auf 3246,59 Punkte. Der technologielastigeNasdaq 100 gewann 0,6 Prozent auf 10'896,47 Zähler, nachdem er tags zuvor um mehr als 3 Prozent abgesackt war.

Nach dem neuerlichen Kurseinbruch zur Wochenmitte haben die US-Aktienmärkte am Donnerstag eine moderate Erholung verbucht. Die jüngsten Befürchtungen über den Zustand der US-Konjunktur seien etwas in den Hintergrund getreten, hiess es am Markt. Mit dem US-Konjunkturpaket werde es vermutlich in diesem Jahr nichts mehr, glaubt Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. "Und es setzt sich auch die Gewissheit durch, dass ein Impfstoff länger brauchen wird als die zweite Infektionswelle."

10 Tweets This Morning From@KeithMcCullough t.co/w8rj3yg4qc

— Hedgeye (@Hedgeye)September 24, 2020

Unter den Einzelwerten waren die Aktien vonGoldman Sachsmit einem Plus von 4,8 Prozent der Spitzenreiter imDow . Zuvor hatte die Schweizer GrossbankUBSdie Papiere der Investmentbank von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 220 auf 245 US- Dollarangehoben. Goldman erziele im gegenwärtig schwierigen Umfeld solide Resultate, schrieb Analyst Brennan Hawken und erhöhte seine Gewinnprognosen (EPS) für die Jahre 2020 sowie 2021. Am unteren Ende des Leitindex standen die Anteilsscheine vonBoeingmit einem Kursrückgang von 3,4 Prozent.

DieTesla -Papiere berappelten sich nach einer deutlich schwächeren Eröffnung und gewannen knapp 2 Prozent. Jüngst hatte UnternehmenschefElonMusk Hoffnungen auf einen Durchbruch in der Batterien-Technologie enttäuscht. Zudem kämpft das Unternehmen mit technischen Problemen bei derTesla -App, die Kunden mit ihren Autos verbindet.

Die Titel des potenziellenTesla -KonkurrentenNikolasackten um weitere 9,7 Prozent ab. Seit dem Rekordhoch im Juni haben sie mittlerweile rund 80 Prozent ihres Wertes eingebüsst. Nachdem Betrugsvorwürfe laut geworden waren und die Behörden Ermittlungen aufgenommen hatten, war Gründer und Unternehmenschef Trevor Milton zurückgetreten. Nun stufte das Finanzdienstleistungs- und Investmentunternehmen Wedbush Securities die Aktie ab.

(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)