09:15

Sieben von zehn Personen befürworten laut einer neuen Umfrage eine Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumen und wünschen sich einheitliche Regeln für die ganze Schweiz. Jeder Fünfte findet, die Behörden hätten überreagiert. Impfen wird es schwer haben.

Die Mitte September im Auftrag des "Migros-Magazin" durchgeführte Studie ist am Freitag veröffentlicht worden. Demnach befürworten 68 Prozent der 1031 repräsentativ befragten Personen eine Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumen. 67 Prozent sind verwirrt über die unterschiedlichen Bestimmungen von Kanton zu Kanton.

Den vollständigen Bericht lesen Siehier .

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08:20

Der weltberühmte Karneval von Rio de Janeiro fällt im kommenden Februar wegen der Corona-Pandemie aus. Das Spektakel werde für unbestimmte Zeit verschoben, teilten die Organisatoren am Donnerstag mit.

"Wir sind zu der Schlussfolgerung gelangt, dass das Ereignis verschoben werden muss", erklärte der Chef des Sambaschulen-Verbandes Liesa, Jorge Castanheira. Der Verband organisiert die aufwändigen und spektakulären Karnevalsparaden.

Die Sambaschulen hätten nicht ausreichend Zeit und genügend finanzielle wie organisatorische Ressourcen, um die Karnevalsparaden bis Februar vorzubereiten, sagte Castanheira. Beim Karneval von Rio feiern jedes Jahr Millionen von Menschen in den Strassen und an den Stränden.

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06:30

Zahlen von Schweizer Intensivstationen zeigen, dass nicht nur ältere Menschen schwer an Corona erkranken. Es trifft immer wieder auch jüngere Menschen, die keine Vorerkrankung haben, wieBlickberichtet.

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in der Schweiz zwischen 800 und 1000 Menschen auf einer Intensivstation behandelt. Dabei war die Mehrheit von ihnen über 60 Jahre alt. Trotzdem: 40 Prozent waren jünger als 60 – jeder Sechste sogar war jünger als 50. Von den unter 40-Jährigen hatten über 75 Prozent keine Vorerkrankungen.

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05:50

In Deutschland steigt die Zahl der Positiv-Tests nach Daten desRobert-Koch-Instituts (RKI)um 2153 auf 280'223. Weitere 15 Menschen sind gestorben, die positiv getestet wurden. Damit wächst die Zahl der Todesfälle auf 9443.

Germany's confirmed coronavirus cases rise by 2,153 to 280,223 - RKIhttps://t.co/LD2GOI6LHL pic.twitter.com/fKIVPQECkv

— Reuters (@Reuters)September 25, 2020

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04:30

In den USA sind mittlerweile in mehr als sieben Millionen Fällen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das ergeben Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters. Die Zahl entspricht mehr als 20 Prozent der weltweiten Positiv-Tests. Die USA liegen damit auf Platz eins, gefolgt von Indien mit 5,7 Millionen Fällen und Brasilien mit 4,6 Millionen. Die Zahl der Gestorbenen, die positiv getestet wurden, überstieg in den Vereinigten Staaten vor ein paar Tagen die Marke von 200'000.

The number of novel coronavirus cases in the U.S. topped 7 million – more than 20% of the world’s total – as Midwest states reported spikes in infections in September, according to a@Reuterstallyhttps://t.co/ZwM5t5hBp9

— Reuters (@Reuters)September 25, 2020

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03:50

In Mexiko sind mittlerweile mehr als 75'000 Menschen gestorben, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Die Zahl der Todesfälle stieg nach Daten des Gesundheitsministeriums um 490 auf 75'439. Das ist weltweit der vierthöchste Stand hinter den USA, Brasilien und Indien. Die Zahl der Positiv-Tests in Mexiko legte um 5408 auf 715'457 zu.

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01:45

Brasilien will der internationalen Impfstoff-Kooperation Covax beitreten. Dazu werde Präsident Jair Bolsonaro mit Verordnungen die rechtliche Basis schaffen, teilt sein Büro mit. Für die Sicherung von Corona-Impfstoffen über Covax seien 2,5 Milliarden Real (388 Millionen Euro) vorgesehen.

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01:00

Angesichts der zunehmenden Zahl von Corona-Risikogebieten in der EU und anhaltenden Reisewarnungen für das aussereuropäische Ausland sieht sich die deutsche Tourismusbranche in einer Überlebenskrise. "Die Situation in der Reisewirtschaft ist existenzbedrohend", sagte der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), Norbert Fiebig, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Umsätze lägen derzeit lediglich bei einem Viertel der Vorjahresumsätze. "Eine Besserung ist nicht in Sicht."

00:00

Mit 6634 neuen registrierten Fällen von Corona-Infektionen hat Grossbritannien den höchsten Stand innerhalb eines Tages seit Beginn der Pandemie erreicht. Das teilte die zuständige Regierungsbehörde am Donnerstag mit. Allerdings wurde im Frühjahr noch deutlich weniger getestet - das heisst, mehr Fälle blieben unentdeckt. 40 weitere Menschen starben an oder mit einer Coronavirus-Infektion. Mit mehr als 40'000 Toten ist das Vereinigte Königreich in absoluten Zahlen das am schwersten von der Pandemie getroffene Land in Europa.

Angesichts der stark steigenden Zahlen gelten auch wieder schärfere Schutzmassnahmen: Pubs und Restaurants müssen in England um 22 Uhr schliessen. Zudem wurde die Maskenpflicht auf Taxis und weitere Geschäfte ausgeweitet. Die Regierung forderte Arbeitnehmer auf, wenn möglich, wieder von zuhause aus zu arbeiten.

Führende Gesundheitsexperten halten die Massnahmen für nicht weitreichend genug. In Schottland und Nordirland gelten bereits schärfere Regeln - dort dürfen sich bis auf wenige Ausnahmen keine verschiedenen Haushalte mehr miteinander treffen.

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(cash/Reuters/Bloomberg/AWP/SDA)